Antiquariat Reinhold Pabel: Autographen
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Album. (Stammbuch eines ungenannten Hamburgers bzw. einer jungen Hamburgerin).
[Hamburg], [ca. 1875]. Ca. 90 Bll. (davon ca. 60 blanco). Mit zahlr. Eintragungen (meist Zitaten) von alter Hand, 1 ganzseit. Kohlestiftzeichn., 2 farb. goldgehöhte Zier-Titel ("Faust", "Liebe") u. 1 in brauner Tusche ornamental-kalligraphisch gestaltetes Blatt, datiert zwischen 1877 und 1885 (Hamburg bzw. Altona). Quer-8vo. Dunkelgrünes OLn. mit Gold- u. Blindprägung u. Ganzgoldschnitt.
¶ Eine "Weihnachtsspende" der Schriftstellerin (Christiane Friederika) Auguste Werlich (1822-1892) mit deren zweistrophigem Sechszeiler, dat. am 24. Dezember 1877. - Eintragungen überwiegend in deutscher Schrift u. Sprache, tls. spanisch, tls. lateinisch, meist von Freunden u. Schulkameraden, darunter prominent gewordene Hamburger Namen wie J. Ballin (!), Rodrigo de Castro, Mackeprang (Bertha u. Otto). - Die feine kunstfertige Kohlestiftzeichnung "nach Liezen Mayr" [recte Alexander L.-Mayer] - "Zum Andenken an Ihren Sie achtenden & liebenden Freund L. Dorner" - zeigt Faust u. Margarete in Marthens Garten auf einer Bank sitzend, die gegenüberlieg., mit kalligraphischem Ziertitel ausgestaltete Szene (Faust I, Verse 3414-3468) illustrierend, in der Gretchen ihre berühmte Frage stellt ... Weitere Einträge stammen von Albert Epstein, L. Philippson (!), J. Fraenckel, Heinrich Meyer, Leopold Salomon (!), Oscar Manowsky, Emilie Saski, Gustavo Heyer (Hamburg, den 30. Apr. 1881; nachträgl. Bemerk. von fremder Hand: "gest. in Amalpa am 13 Dec.1881 am Klimafieber" ...), Pastor Dr. Hüpeden u. a. - Bindung lose, stellenw. fingerfleckig; im Ganzen gut.
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Book number: 62179
€  450.00 [Appr.: US$ 503.56 | £UK 404.5 | JP¥ 54468]
Catalogue: Autographen
Keywords: Album amicorum; Freundschaftsalbum - Freundschaftsalben; Hamburg; Handschrift - Handschriften; Luxuspapier; Papiercuriosa - Papierkuriosa; Poesiealben; Stammbuch - Stammbücher

 
Bestallungs-Urkunde des Reichs-Postamtes für einen Telegrafendirektor. Datiert 25ten October 1886.
Berlin, 1886. Lithographiertes Bütten-Doppelblatt, in deutscher Kurrentschrift ausgefüllt (33 x 21, cm). Mit dem preuss. Adler u. grossem blindgeprägten preuss. Königssiegel.
¶ "Im Namen des Königs. Der Ober-Postdirectionssecretair Johann Heinrich Meyer wird hierdurch vom 1. November 1886 ab zum Telegraphendirector ernannt und bestallt. ... Berlin, den 25ten October 1886. Der Staatsecretair des Reichs-Postamtes. Stephan". - Unterzeichnet von Heinrich von Stephan (1831-1897), Organisator des deutschen Postwesens und Initiator des Weltpostvereins, Begründer des deutschen Telefonnetzes. 1895 wurde er Staatsminister. Zweifach gefalzt
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Book number: 84731
€  150.00 [Appr.: US$ 167.85 | £UK 135 | JP¥ 18156]
Catalogue: Autographen
Keywords: Autograph - Autographen; Autograph - Autographs; Dokument - Dokumente; Handgeschriebenes; Handwritten Item - Handwritten Items; Kommunikation; Postwesen; Urkunde - Urkunden; Vertrag - Verträge

 
Bestallungs-Urkunde des Reichs-Postamtes für einen Telegrafendirektionssecretair. Datiert 25ten März 1883.
Berlin, 1883. Lithographiertes Doppelblatt, in deutscher Kurrentschrift ausgefüllt (38 x 23, cm). Mit dem preuss. Adler u. grossem blindgeprägten preuss. Königssiegel.
¶ "Im Namen des Königs. Der Ober-Postdirectionssecretair Johann Heinrich Meyer wird hierdurch vom 1. November 1886 ab zum Telegraphendirector ernannt und bestallt. ... Berlin, den 25ten October 1886. Der Staatsecretair des Reichs-Postamtes. Stephan". - Unterzeichnet von Heinrich von Stephan (1831-1897), Organisator des deutschen Postwesens und Initiator des Weltpostvereins, Begründer des deutschen Telefonnetzes. 1895 wurde er Staatsminister. Zweifach gefalzt
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Book number: 84734
€  130.00 [Appr.: US$ 145.47 | £UK 117 | JP¥ 15735]
Catalogue: Autographen
Keywords: Autograph - Autographen; Autograph - Autographs; Dokument - Dokumente; Handgeschriebenes; Handwritten Item - Handwritten Items; Kommunikation; Postwesen; Urkunde - Urkunden

 
Eigenhändiger Brief des Küstriner Kaufmanns Carl Friedrich Kuhtz an G. W. Meyer in Bordeaux. Mit brauner Tinte auf geripptem Bütten (Wasserzeichen C. & J. Honig). Küstrin, den 6. Juni 1806.
2 Bl. (22,5 x 18,5). Zu einem addressierten, postgestempeltem Briefchen vierfach gefaltet.
¶ Brief aus der Zeit der Kontinentalsperre: der Küstriner Handelskaufmann C. Fr. Kuhtz bittet den Hamburger Konsul in Bordeaux (und Bruder des Hamburger Juristen und Schriftstellers Fr. J. L. Meyer) um Bericht und Einschätzung von den Erfolgsaussichten folgenden Vorgehens: da Schiffe mit preussischer Flagge mit Beschlagnahme ihrer Güter rechnen mussten, sollte eine Ladung Branntwein mit einem "neutralen" Hamburger Schiff befördert werden, da "nach der lezten Engls [= Englischen] Erklärung Hamburger Schiffe und deren Eigenthum respectirt werden soll". - Zwei kleine Randausrisse durch Aufbrechen des Briefes
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Book number: 79586
€  100.00 [Appr.: US$ 111.9 | £UK 90 | JP¥ 12104]
Catalogue: Autographen
Keywords: Autograph - Autographen; Autograph - Autographs; Brief - Briefe; Franzosenzeit; Handgeschriebenes; Handschrift - Handschriften; Handwritten Item - Handwritten Items; Kontinentalsperre; Wirtschaft

 
Ernennungsurkunde eines ehemaligen Grenzaufsehers zum Hülfstelegraphisten. In deutscher Kurrentschrift.
Oldenburg, 29. Dezember 1867. 2 Bl. In schwarzer Tinte beschrieben. (32,5 cm). Mit grossherzoglichem Siegel. (roter Siegellack).
¶ Nach acht Monaten als Grenzaufseher wurde Johann Hinrich Meyer zum Hilfstelegrafisten mit einem Jahresgehalt von 300 Talern und späterem Anrecht auf eine Dienstwohnung befördert. Die Kündigungsfrist betrug von seiten des Dienstherrn drei Monate; kündigte Meyer selbst, waren es sechs Monate. - Kreuzbugfalten. Mit Fleckchen und unauffällig geklebten kleinen Randeinrissen. Siegel durchschlagend
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Book number: 84737
€  75.00 [Appr.: US$ 83.93 | £UK 67.5 | JP¥ 9078]
Catalogue: Autographen
Keywords: Autograph - Autographen; Autograph - Autographs; Dokument - Dokumente; Handgeschriebenes; Handwritten Item - Handwritten Items; Kommunikation; Papiercuriosa - Papierkuriosa; Postwesen; Siegel; Telegraphie; Urkunde - Urkunden

 
Protokoll der Vereidigung eines neuen Grenzaufsehers auf dem Grossherzoglichen Hauptzollamt zu Delmenhorst. Abschrift in deutscher Kurrentschrift.
1. Mai 1867. 2 Bl., in dunkelbrauner Tinte handbeschrieben (32 x 20 cm), mehrfach gefaltet.
¶ Exemplar für den vereidigten Johann Heinrich Meyer, der am selben Tag seinen Dienst in der Grenzstation Varrelergraben antrat. Seiner Versicherung, frei von Schulden zu sein, folgte der Wortlaut des Eides. Meyer schwört dort die Befolgung von Verfassung, Gesetzen und Dienstanweisungen, Geheimhaltung und eines Staatsdieners würdiges Verhalten. - Stockfleckig
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Book number: 84735
€  45.00 [Appr.: US$ 50.36 | £UK 40.5 | JP¥ 5447]
Catalogue: Autographen
Keywords: Beamte; Delmenhorst; Handgeschriebenes; Protokoll - Protokolle; Wirtschaft; Zoll - Zölle

 
Prüfungs-Zeugniss zur höheren Telegraphenverwaltungs-Prüfung. Ausgestellt auf "Telegraphensecretair Meyer", datiert 30. Juni 1882.
Berlin, 1882. 1 Doppelblatt, lithographiert, ausgefüllt in deutscher Kurrentschrift. 37,5 x 22,5 cm. Doppelt gefaltet.
¶ Mit Stempel und fünf Original-Unterschriften des Prüfungsrath II des Reichs-Postamts (u.a. Kathmann und Dr. Brix). Geprüft (und mässig benotet) wurde u.a eine Probearbeit im wissenschaftliche Zweige der Telegraphie - Mit staubgrauem Wischfleck oben rechts
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Book number: 84733
€  30.00 [Appr.: US$ 33.57 | £UK 27 | JP¥ 3631]
Catalogue: Autographen
Keywords: Dokument - Dokumente; Kommunikation; Postwesen; Schulzeugnisse; Telegraphie; Zeugnis - Zeugnisse

 
Urkunde der Gemeindeschule in Worms. Oeffentliche Prüfung und Preisvertheilung im Jahre 1828.
Worms, 1828. 1 Blatt, ca. 32 x 20 cm, mit Goldschnitt.
¶ Urkunde für Dietrich Vogelei aus Worms, der unter den Schülern der 4. Klasse der Wormser Gemeindeschule durch "regelmässigen Schulbesuch, lobenswerthe Aufführung, Fleiss und Fortschritte im Lernen" hervorstach und so Schulvorstand und Lehrer zur Verleihung des ersten Preises bewog. - Gebräunt, braunfleckig u. mit kleinem Ausriss im Oberrand, an den teils mürben Faltungen verso geklebt. - Papier gebräunt
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Book number: 55638
€  35.00 [Appr.: US$ 39.17 | £UK 31.5 | JP¥ 4236]
Catalogue: Autographen
Keywords: Akzidenzien; Dokumente; Ephemera; Schule - Schulen; Schulzeugnisse; Urkunde - Urkunden; Zeugnis - Zeugnisse

 
Verwertungsvertrag um die Aufteilung der Einnahmen aus dem Verkauf eines Gesprächszählers. Handgeschriebenes Dokument, datiert 24. Februar 1902.
Magdeburg, 1902. 1 Doppelblatt (33 x 21 cm). In deutscher Kurrentschrift. Doppelt gefaltet, mit Gebührenmarke und drei Gebührenstempeln.
¶ Den Gebührenzähler für das Telefon hatte der Magdeburger Telegrafendirektor Johann Heinrich Meyer erfunden. Herr Meyer tritt an Wilhelm Hahne einen Teil des ihn aus der Erfindung eines Gesprächszählers noch zufliessenden Gewinnes ab Gering knitterpurig
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Book number: 84732
€  80.00 [Appr.: US$ 89.52 | £UK 72 | JP¥ 9683]
Catalogue: Autographen
Keywords: Dokument - Dokumente; Erfindung - Erfindungen; Gebühren; Kommunikation; Postwesen; Telefon - Telefone; Urkunde - Urkunden; Vertrag - Verträge

 
ACKERMANN, H. D..
Eigenhändiger Brief des Stettiner Kaufmanns H. D. Ackermann an G. W. Meyer in Bordeaux. Mit brauner Tinte auf geripptem Bütten. Stettin, 7 Jan 1797.
2 Bl. (22,5 x 18,5).Zu einem addressierten, postgestempeltem Siegelbriefchen vierfach gefaltet.
¶ An den Kaufmann und Hamburger Konsul in Bordeaux G. W. Meyer (ein Bruder des Hamburger Juristen und Schriftstellers Fr. J. L. Meyer) mit dem Auftrag, angesichts der steigenden Weizenpreise das lagernde Getreide "zu dem besten Preiss zu verkaufen - erst bey 40 liv. rette ich mein Geld, was Sie drüber machen ist Avance". - Randausriss durch Aufbrechen des Briefes
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Book number: 79598
€  80.00 [Appr.: US$ 89.52 | £UK 72 | JP¥ 9683]
Catalogue: Autographen
Keywords: Autograph - Autographen; Autograph - Autographs; Brief - Briefe; Getreide; Handel; Handgeschriebenes; Handwritten Item - Handwritten Items; Wirtschaft

 
[ADELUNG, NIKOLAI (MICHAEL FEDOROVIC) VON]. -.
Handgeschriebener Brief mit Unterschrift (unleserlich). St. Petersburg d. 11. / 23. März 1852.
12 Zeilen mit verblasster grauer Tinte auf gilblichem Papier. 1 Bl., einseitig beschrieben. (22,5 x 18,5 cm).
¶ An Nikolai Michael Fedorovic von Adelung (1809-1878), Staatsrat in russischen Diensten: "So eben, werthester Herr von Adelung, erhalte ich mit Ihrem Schreiben vom 29. Febr. (12. März) die beiden Bände der Fürstin Daschkow zurück u. sage Ihnen dafür meinen verbindlichsten Dank. Auch Ihren Brief vom 3. Febr. habe ich seinerzeit erhalten u. nur bedauert dass Sie es für nöthig haben halten können in einer solchen Angelegenheit Ihre Fürsprache einzulegen. Die nach bestem Wissen entworfene u. aufs Wärmste unterstützte Vorstellung wegen Ihres Hn. Schwagers Reise war bereits abgegangen, da ich Ihren Brief erhielt u. ist - zwar noch nicht entschieden - aber wie ich hoffe auf bestem Wege. Genehmigen Sie die Versicherung meiner aufrichtigen Achtung und Ergebenheit". [Unterschrift unleserlich]. - Nikolai v. Adelung war der Sohn des Sprachwissenschaftlers u. Juristen Friedrich von Adelung (1768-1843), Lehrer der Grossfürsten Nikolaj u. Michael (ADB 1, 80). Er war russischer Staatsrat u. später Sekretär der Königin Olga von Württemberg, einer Tochter des Zaren Nikolaj I. - Die erwähnten Memoiren der Fürstin Ekaterina Daskova (1743-1810), der Vertrauten Katharinas der Grossen, waren 1840 in 2 Bänden in London erschienen. - Papier leicht gebräunt, mit Kreuzbugfalten. Die Tinte stark verblasst.
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Book number: 79708
€  60.00 [Appr.: US$ 67.14 | £UK 54 | JP¥ 7262]
Catalogue: Autographen
Keywords: Autograph - Autographen; Autograph - Autographs; Brief - Briefe; Deutsch-Russen; Handgeschriebenes; Handschrift - Handschriften; Handwritten Item - Handwritten Items; Russland - Russland; St. Petersburg

 
ADRESSAT THIERIOT, FERDINAND (HEINRICH), HAMBURGER KOMPONIST U. CELLIST (1838-1919).
Handgeschriebene Postkarte mit Unterschrift. 14 Zeilen in schwarzbrauner Tinte.
Hamburg, Grimm 25, 4. April (1908). 2 Seiten. Ca. 8,7 x 13,2 cm. Feinkarton.
¶ Von einer "mütterlichen Freundin E Schultz": "Mein lieber guter Freund. Wie ich von unserem lieben Reinecke höre, feiern Sie am 7ten April Ihren Geburtstag u. da mögte ich Ihnen ja gern sagen, dass ich mich herzlich freue, dass Sie geboren sind, auch für mich geboren! - Denn Ihre treue Freundschaft gehört zu den Schätzen meines Lebens. ..." - Thierot, wohnhaft "Wandsbecker Chaussée", war nach dem Urteil Ferdinand Pfohls "einer der angesehensten Componisten, die aus Hamburg hervorgegangen" sind. Der erwähnte gemeinsame Freund ist wohl Carl Reinecke (Komponist, Pianist und Dirigent, 1824-1910). - Mit 3 Poststempeln. Leicht gebräunt, die Tinte ungleichmässig.
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Book number: 59049
€  40.00 [Appr.: US$ 44.76 | £UK 36 | JP¥ 4842]
Catalogue: Autographen
Keywords: Autograph - Autographen; Autograph - Autographs; Hamburg; Handgeschriebenes; Handschrift - Handschriften; Handwritten Item - Handwritten Items; Musiker

 
AICHINGER, ILSE.
Eigenh. Briefkarte mit U. in blauer Tinte, dat. 20.1.[19]78. Mit eigenh. Umschlag.
Bayrisch Gmain, 1978. 1 S. (weisser Leinenstrukturkarton). Quer-8vo. Mit frankiertem Briefumschlag.
¶ Ilse Aichinger (1921-2016), österr. Schriftstellerin, Lyrikerin, Cineastin. - An den Autographensammler P. Heinz Birker, der sich bei der Autorin nach der Veröffentlichung des Hörspiels "Knöpfe" erkundigt hatte. Aichinger, den Vorwand des Schreibers witternd, eröffnet ihre Antwort "... verzeihen Sie, dass ich Ihnen so spät auf Ihre Anfrage antworte, aber ich war sehr überlastet. ..." - Kleine, 2 Wörter betreffende Verwischung der Tinte.
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Book number: 85187
€  75.00 [Appr.: US$ 83.93 | £UK 67.5 | JP¥ 9078]
Catalogue: Autographen
Keywords: Autograph - Autographen; Autograph - Autographs; Handgeschriebenes; Handwritten Item - Handwritten Items; Hörspiel - Hörspiele; Literatur

 
AICHINGER, ILSE.
Maschinenschriftl. Brief mit U. in blauer Tinte, dat. 24.7.1954.
Ohne Ort [Lenggries], 1954. 1/2 Bl. Schreibpapier m. Wasserzeichen "Mangfallpost". 21 x 14,8 cm.
¶ Ilse Aichinger (1921-2016) österr. Schriftstellerin, Lyrikerin u. Cineastin an den Schriftsteller, Publizisten und Rundfunkredakteur Gerd Kalow (1921-1991), mit dem Bedauern, eine Einladung nach Heidelberg nicht annehmen zu können, "... da ich vor ganz kurzem einen kleinen Sohn [Clemens Eich, 22.5.1954-22.2.1998] bekommen habe, auch keine Möglichkeit für die nächsten Monate". Mit einer eigenhändigen Worteinfügung. - Winziger brauner Fleck im weissen Rand
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Book number: 86274
€  100.00 [Appr.: US$ 111.9 | £UK 90 | JP¥ 12104]
Catalogue: Autographen
Keywords: Autograph - Autographen; Autograph - Autographs; Brief - Briefe; Frau - Frauen; Handgeschriebenes; Handwritten Item - Handwritten Items; Korrespondenz; Literatur

 
ANDERSCH, MARTIN (1945-1992), SCHRIFTKÜNSTLER, BUCHGESTALTER. -.
Handgeschriebener Brief der Mutter Hedwig an ihren Sohn Martin Andersch.
dat. 1961. 1 Bl., mit Kuli beschrieben. (21 x 15 cm). Einmal gefaltet.
¶ Hedwig Andersch, geb. Watzek (1884-1976), Mutter von Alfred und Martin Andersch. - Dankesbrief an den Kalligraphen-Sohn, geschrieben Schliersee, 7.10.1961 "... Du hast eben Deine ganz besonder Art und man findet sie kein zweitesmal, Du wirst ganz bestimmt noch ganz herrliche Sachen machen und ich möchte gern noch ein paar Jahre leben, sie zu sehen und vor Allem Dich...". - Ränder schwach gebräunt
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Book number: 82653
€  60.00 [Appr.: US$ 67.14 | £UK 54 | JP¥ 7262]
Catalogue: Autographen
Keywords: Brief - Briefe; Buchkunst; Handgeschriebenes; Kalligraphie; Korrespondenz; Schriftkunst

 
ANDREAS-SALOMÉ, LOU.
Eigenhändiger Brief ohne Anrede, mit Unterschrift "Deine Lou". "Pack! Pack, das sich schlägt, sich verträgt und erst die Toten endgültig tötet indem es über sie weglebt".
O. O. [vermutl. München], o. J. 2 S. Schwarze Tinte in deutscher Kurrentschrift. 8vo (18,8 x 14,8 cm).
¶ Lou Andreas-Salomé (1891-1937), Schriftstellerin, Psychoanalytikerin. - Wahrscheinlich unmittelbar nach dem Tod des "geschlachteten Gustav Landauer, meinen Freund" am 2. Mai 1919 in München, der wie sie dem Friedrichshagener Dichterkreis nahegestanden hatte. Adressatin ist die im Brief namentlich angeredete Jugendfreundin "Misulka" (Misy = Misi Clementz) aus dem engsten Petersburger Freundes- u. Familienkreis, die mit Lous Lieblingscousine Emma Wilm (aus dem mütterlichen Zweig) befreundet war. - Gustav Landauer (1870-1919), sozialistischer Schriftsteller, vertrat unter Einfluss Peter Kropotkins den Anarchopazifismus u. war an einflussreicher Stelle an der Münchner Räterepublik im April 1919 beteiligt. Nach deren gewaltsamer Niederschlagung wurde er von antirepublikanischen Freikorps-Soldaten ermordet. - Mit 1 Querfalte. Schwach gebräunt.
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Book number: 81380
€  1200.00 [Appr.: US$ 1342.82 | £UK 1078.5 | JP¥ 145249]
Catalogue: Autographen
Keywords: Autograph - Autographen; Autograph - Autographs; Brief - Briefe; Frau - Frauen; Geschichte; Gustav Landauer; Handgeschriebenes; Handschrift - Handschriften; Handwritten Item - Handwritten Items; Münchner Räterepublik; Oktoberrevolution; Politik

 
AVERDIECK, ELISE (1808-1907), DT. SCHRIFTSTELLERIN, SCHULLEITERIN U. DIAKONISSE.
Eigenh. Brief mit U. in schwarzer Tinte. (Hamburg,) 18. April, 1904. Dabei: Zeitungsartikel [vom 4. November 1937] von der Averdieck-Biographin Hannah Gleiss zum 30. Todestag der "Elise Averdieck" (Titel).
2 S., 12mo (12,2 x 11,2 cm). - Mit kl. Vorbesitzerstempel recto u. verso.
¶ Sendet Genesungswünsche an eine "liebe Frau [Name geschwärzt]": "Zu meinem Leidwesen höre ich, dass Sie wohl krank, hoffentlich gewesen sind; oder sollten Sie noch leidend sein?" Berichtet nach der Beschreibung des vergangenen Winters ("so lang, so stürmisch, so nass, so sonnenlos, so kalt") von eigenen "gewöhnlichen Altersbeschwerden an Steifigkeit und Gliederschmerzen" und davon, dass "der letzte, scharfe Ostwind" ihr das Gehör dermassen geschwächt habe, "dass ich wirklich in lautloser Stille lebe. Ich höre kein Thürschlagen, oder Stuhlrücken, keine Glocke, kein Kindergeschrei, oder Gejubel, kein Wagengerassel, oder Pferdegetrappel, alles ist still." Den Trost des Arztes, "das Gehör (werde) sich nach u. nach wieder einstellen", hält sie - "bei 96 Jahren?" - für sehr fraglich. - 1 Querbugfalte.
Antiquariat Reinhold PabelProfessional seller
Book number: 78934
€  80.00 [Appr.: US$ 89.52 | £UK 72 | JP¥ 9683]
Catalogue: Autographen
Keywords: Alter; Autograph - Autographen; Autograph - Autographs; Brief - Briefe; Diakonie; Hamburg; Handgeschriebenes; Handwritten Item - Handwritten Items; Literatur; Persönlichkeit - Persönlichkeiten; Schriftstellerinnen; Zeitgeschichte

 
BECKE, FRANZ ARNOLD VON DER (1754-1832), POLITIKER U. JURIST.
Eigenhändiger Brief mit Unterschrift. Mit schwarzer Tinte in deutscher Kurrentschrift geschrieben. (München) 17. Oct. 1812.
1 Bl. (23,5 x 18,5 cm), einseitig beschrieben. In gefalztem bezeichneten Schutzbogen montiert.
¶ An einen namentlich nicht genannten Adressaten. Brief zu einer Rechtsfrage: "Euer Hochwohlgebohren haben in ihrem gefälligen Schreiben vom 12. d.M. ohne Zweifel das allerhöchste Königl. Rescript vom 18. Sept. gemeint, welches durch das O.A.G.am 2. Oct. abschriftlich mitgetheilt worden ist, indem diese Stelle unter dem leztgenannten Datum meines Wissens über die Qualifications-Tabellen keine weitere Entschliessung erlassen hat". - Franz Arnold von der Becke wurde 1807 Oberjustizdirektor in München, 10 Jahre später Staatsrat u. Direktor beim Justizministerium, endlich 1823 Oberappellationsgerichts-Präsident. - Leicht knitterspurig u. stockfleckig, mit kurzem Randeinriss.
Antiquariat Reinhold PabelProfessional seller
Book number: 79634
€  90.00 [Appr.: US$ 100.71 | £UK 81 | JP¥ 10894]
Catalogue: Autographen
Keywords: Autograph - Autographen; Autograph - Autographs; Brief - Briefe; Dekret - Dekrete; Handgeschriebenes; Handschrift - Handschriften; Handwritten Item - Handwritten Items; Recht; Verordnung - Verordnungen

 
BERGNER, ELISABETH, ÖSTERR.-ENGLISCHE SCHAUSPIELERIN UND REGISSEURIN, (1897-1986).
Porträtfotografie mit vollem eigenh. Namenszug "Elisabeth Bergner" im unteren Bildrand. Foto von W. v. Debschitz-Kunowski, in Sepia.
"Ross" Verlag, [ca. 1928]. 1 s/w. Foto. Kl.-8vo (13,7 x 8,7 cm).
¶ Autogrammkarte mit Signatur in blauer Tinte unter dem eindrucksvollen Profil (Brustbild) nach links. Hier als die Partnerin des Regisseurs Paul Czinner. - Auf schwarzen Fotokarton aufgelegt, mit (etw. fehlerhafter) masch. Bezeichnung eines Sammlers auf grünem Schildchen.
Antiquariat Reinhold PabelProfessional seller
Book number: 85180
€  100.00 [Appr.: US$ 111.9 | £UK 90 | JP¥ 12104]
Catalogue: Autographen
Keywords: Autogrammkarte - Autogramm - Autogramme; Autograph - Autographen; Autograph - Autographs; Filmschauspieler; Handgeschriebenes; Handwritten Item - Handwritten Items; Judaica; Judentum; Portrait- Portraits; Porträt - Porträts; Porträtfotografie; Schauspiel

 
BERNUS, ALEXANDER VON, DT. SCHRIFTSTELLER, ÜBERSETZER U. ALCHEMIST (1880-1965).
Maschinenschriftlicher Brief mit eigenh. Unterschrift.
Stift Neuberg, Ziegelhausen bei Heidelberg, 6.9.1925. 1 Bl., mit einigen hs. Korrekturen. 4to, gelocht, mit Kreuzbugfalte.
¶ An den Antiquar Wolff in Darmstadt: Alexander Freiherr von Bernus war (vor der Rückgabe des Stiftes Neuburg an die Benediktiner 1926) mit dem Antiquar in Verhandlungen über den Verkauf von Kunst u. Büchern getreten, deren Verlauf ihm durchaus missfiel. Diesmal bietet er ihm ein seltenes George-Porträt an, eine Radierung von (Henri) Héran (d.i. Paul Herrmann, 1864-1946), deren Platte nach nur 7 Abzügen vernichtet worden sei. Der Brief ist mit einigen erlesenen Beleidigungen gegen Wolff u. den ganzen Darmstädter Antiquarsstand - "eine ganz gefährliche Gaugemeinde!" - gespickt: "Während Sie aus dem Wuchergewinn Ihrer Erwerbungen aus Stift Neuburg in der Sommerfrische sich erquickten, bot ich ... Ihrem Antiquariat die "Blätter für die Kunst" an. Ich bekam darauf die Offerte: M. 350-. Tags darauf verkaufte ich sie ebenfalls an einen Antiquar für M. 500-. Sie sehen daraus, mit welchem Gewinn Sie arbeiten, Verehrungswürdiger." Bernus schliess sein Angebot ("M. 1000- bar, keinen Pfennig darunter."): "Ich sehe Ihrer Rückäusserung entgegen und bin gespannt darauf, ob ich einen Mann vor mir habe". - Das schwach gebräunte Papier des amüsanten Briefes etwas knitterig.
Antiquariat Reinhold PabelProfessional seller
Book number: 84700
€  110.00 [Appr.: US$ 123.09 | £UK 99 | JP¥ 13314]
Catalogue: Autographen
Keywords: Antiquariat - Antiquariate; Autograph - Autographen; Autograph - Autographs; Beleidigung - Beleidigungen; Brief - Briefe; Handgeschriebenes; Handwritten Item - Handwritten Items

 
BIERBAUM, OTTO JULIUS (1865-1910), SCHRIFTSTELLER U. JOURNALIST.
Diktatbrief mit eigenh. Unterschrift. Mit schwarzer Tinte auf gelblichem Schreibpapier mit grau gedrucktem Jugendstil-Initial "OJB", Adresse und Telefonnummer. [München] 17. II. 04.
1 doppelseitig beschriebenes Blatt (26 x 20 cm), zweimal gefaltet.
¶ An eine Zeitungsredaktion (wohl Münchner Neueste Nachrichten). Mit Nachschrift (verso) und eigenh. Randvermerk "die eigentliche erste Vorführung findet Donnerstag statt". Bierbaum bietet der Redaktion einen Artikel über "das Phänomen Madeleine G."an. Die "Traumtänzerin" Magdeleine Guipet, die unter Hypnose Ausdruckstänze zu Chopin-Klaviermusik vollführte, ohne je Tanzunterricht gehabt zu haben, "gastierte" mit ihrem Pariser Magnetiseur gerade in München. - Otto Julius Bierbaum war als Dichter, Satiriker, Journalist und Romancier, Mitarbeiter und teils auch Mitbegründer von Zeitschriften wie "Pan", "Die Insel" und "Simplicissimus" ein wichtiger Vertreter der Münchner Moderne.
Antiquariat Reinhold PabelProfessional seller
Book number: 79593
€  140.00 [Appr.: US$ 156.66 | £UK 126 | JP¥ 16946]
Catalogue: Autographen
Keywords: 19. Jh. / 19. Jahrhundert | 19th century; 19./20. Jh., Jahrhundertwende | 19th/20th century; Autograph - Autographen; Autograph - Autographs; Brief - Briefe; Handgeschriebenes; Handwritten Item - Handwritten Items; Hypnose; Jahrhundertwende; Jugendstil

 
BUSSMANN, HADUMOD, DT. SPRACHWISSENSCHAFTLERIN (GEB. 1933).
2 masch. Briefe mit U., auf dem Papier des S. Fischer Verlags, Theaterabteilung. Mit den Durchschlägen der Antworten des Adressaten, 1 mit Paraphe.
Frankfurt am Main, 21. u. 29.3.1961. 2 Bll., 4°. - DABEI: 2 Bll. (1 Durchschlagpapier), dito. Hamburg, 24.3. u. 18.4.1961.
¶ An den Kritiker Edwin Montijo in Hamburg-Fuhlsbüttel, von dessen Wunsch nach Übersetzung eines italienischen Stückes B. durch Frau Dr. [Maria Müller-] Sommer vom Kiepenheuer-Verlag erfahren habe, weshalb sie anfragt, ob er mit einer Probeübersetzung von Testoris "L'Arialda" an einer Art Wettbewerb des Verlags teilnehmen wolle. Montijo stellt am 24.3. richtig, dass er so einen Wunsch nicht geäussert habe, wohl aber "als leidenschaftlicher Wahl-Italiener natürlich vor allem [sich] für italienische Literatur interessiere". Verbindlich antworten könne er erst, da er das Stück nicht kenne, nachdem er es gelesen habe u. vor allem die genauen Bedingungen u. Termine des "Wettbewerbs" kenne. Am 29.3. kündigt Frau Bussmann an, ihm so bald wie möglich den Text zur Verfügung zu stellen, der Wettbewerb solle zwischen 3 vom Verlag angeschriebenen Übersetzern stattfinden, der Verlag würde sich dann für die entscheiden, die ihm am Besten erscheine. Montijo bedankt sich am 18.4. (durch "eine kurze Reise" verspätet) für den inzwischen eingetroffenen "L'Arilda"-Text, findet seine Fragen bezüglich des Wettbewerbs aber nicht zureichend beantwortet, möchte auch wissen, wie die Probeübersetzung vergütet werde u. wie die Vertrags- u. Honorar-Bedingungen für eine endgültige Übersetzung aussehen. Ausserdem mahnt er den "schmählich verwahrlosten u. ungepflegten Zustand" des Grabes von Alfred Kerr auf dem Ohlsdorfer Friedhof an, das "doch auch irgendwie in die Zuständigkeit des S. Fischer Verlages" fiele... - Die Philologin H. Bussmann (geb. 1933), die später an der Münchner Universität lehrte, arbeitete 1954-1961 als Lektorats-Assistentin in der Theater-Abteilung des Fischer-Verlags. - Frau Dr. Sommer (geb. 1922) begann 1946 als Dramaturgin in der Gustav Kiepenheuer Bühnenvertriebs GmbH und wurde 1950 alleinige Gesellschafterin u. Geschäftsführerin des Verlags. - Das Theaterstück des Schriftstellers Giovanni Testori (1923-1993) "L'Arialda" über das Mailänder Arbeitermilieu, 1960 von Lucchino Visconti inszeniert u. von der Mailänder Staatsanwaltschaft verboten, erschien 1962 bei Fischer in der Übersetzung von Heinz Riedt (1919-1997). - Blätter mit Kreuzbugfalten u. Büroklammer-Spuren; der Durchschlag vom 29.4.61 tlw. gebräunt u. mit kleinen Läsuren im Falz. - Im Ganzen gut.
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Book number: 57829
€  120.00 [Appr.: US$ 134.28 | £UK 108 | JP¥ 14525]
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Keywords: Autograph - Autographen; Autograph - Autographs; Brief - Briefe; Briefwechsel; Buchwesen; Handgeschriebenes; Handwritten Item - Handwritten Items; Italienische Literatur; Literaturwissenschaft - Literaturwissenschaften; Verlag - Verlage

 
CLAUDIUS, HERMANN, DEUTSCHER LYRIKER UND ERZÄHLER (1878-1980).
Eigenhänd. Karte mit dreifacher U. O. O. u. J. (Grönwohld, Dezember 1978).
2 S. Mit gedr. Gedicht. - DABEI: 2 Sonderdrucke aus "Der Thie", 18. Jg., H. 114 u. 19. Jg., H. 118, mit je 4 S. u. 1 Portr. des Dichters, SOWIE: 1 Verlagsvorschau d. Rudolf Schneider Verlags, München, auf die 3-bändige Jubliläumsausgabe d. hoch- u. plattdt. Werke Claudius', mit Bestellkarte.
¶ An Frau Alnor, Witwe des Vorstandsmitglieds der schleswig-holsteinischen Landesbank u. CDU-Landrats von Segeberg mit NS-Vergangenheit Walter Alnor, in blauer Tinte (verso): "Bei Ihrem Briefe, der mir zum 100ten gratulierte, ward mir Ihr Gatte Walter Alnor sehr lebendig. Auch Sie. Noch bün ick ja noch dor!! H Claudius". Recto das gedruckte Gedicht Scherzo als Dank und Gruss: "H Claudius wünscht Frohe Weihnacht! Ihr alter H Claudius". - Der Urenkel des "Wandsbeker Boten" Matthias Claudius war von 1900 bis 1934 Volksschullehrer, der sich nach seiner Frühpensionierung infolge eines Motorradunfalls der Schriftstellerei widmete. Der Rang seines volkstümlichen, den Gegensatz von Grossstadt und Natur, Arbeit und Freizeit etc. thematisierenden Werks (oft in Plattdeutsch) ist umstritten. Werner Bergengruen urteilte über Claudius: "Ein schwächliches, aufgeplustertes, selbstzufriedenes Halbtalentchen, ein Reimklempner von platter Moral," und rechnete damit zugleich mit dem NS-Sympathisanten Claudius ab.
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Book number: 58584
€  60.00 [Appr.: US$ 67.14 | £UK 54 | JP¥ 7262]
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Keywords: Autograph - Autographen; Autograph - Autographs; Handgeschriebenes; Handwritten Item - Handwritten Items; Literatur; Schleswig-Holstein

 
DEGENHARDT, FRANZ JOSEF, DT. LIEDERMACHER, SCHRIFTSTELLER U. ANWALT (GEB. 1931).
Eigenh. Postkarte mit U.
Quickborn, 14.10.(19)86. Einseitig mit blauem Kugelschreiber von Hand beschriebene Karte mit gedruckter Anschrift, ohne Adressaten.
¶ An einen Antiquar. "Herzlichen Dank für die beiden Mitteilungsblätter der Hoffmann v. F.-Gesellschaft. Wenn das Riesige klappen würde! Toll. Herzlichst Ihr Franz J. Degenhardt"
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Book number: 57860
€  30.00 [Appr.: US$ 33.57 | £UK 27 | JP¥ 3631]
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Keywords: Antiquariat - Antiquariate; Anwalt - Anwälte; Autograph - Autographen; Autograph - Autographs; Handgeschriebenes; Handschrift - Handschriften; Handwritten Item - Handwritten Items; Liedermacher; Literatur

 
DIBELIUS, ULRICH.
Maschinenschriftlicher Brief. An die Redaktion des "Sonntagsblattes", Herrn Dr. Kurt Lothar Tank.
Hamburg, (1955). 2seitiger Brief mit gedrucktem Briefkopf u. eigenhänd. Unterschrift u. 1 hs. Einfügung, datiert 7. März 55. (29,5 x 21 cm).
¶ Inhaltsreicher Brief, in dem es um Beiträge zu Friedrich Schiller geht: zu Schillers Entwürfen zum Drama "Die Maltheser", zu Schillers ästhetischen Anschaungen hinsichtlich der Musik, eine Anregung zu "Schiller u. die Frauen", "ob man das Ganze nicht an der Figur von Caroline Schlegel ... aufreihen könnte...". - Ulrich Dibelius (1924-2008), dt. Musikpublizist u. Rundfunk-Redakteur (DNB). - Kurt Lothar Tank (1910-1978), Redakteur, Journalist, Literaturkritiker u. Schriftsteller (DNB). - Leicht gebräunt, mit Kreuzbugfalten u. Einrissen in den Falzen
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Book number: 76392
€  45.00 [Appr.: US$ 50.36 | £UK 40.5 | JP¥ 5447]
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Keywords: Schiller, Friedrich (1759-1805) - Autograph - Autographen; Autograph - Autographs; Brief - Briefe; Hamburg; Handgeschriebenes; Handwritten Item - Handwritten Items; Inscribed Copy - Inscribed Copies; Literatur; Schriftstellerarzt - Schriftstellerärzte; S

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