| Antiquariat Löcker | |||||||
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| LECOURT, H[ENRI]. La cuisine chinoise. Pékin, (Albert Nachbaur) 1925. 4°. 10 Bll. (Titelei), 141(1) S., 2 Bll. (Table, Impr.). Mit 3 Holzschnitt-Tafeln, 12 ungez. Nebentit. u. einigen Holzschnitt-Vign. im Text. Blockheftung (m. leeren Zwischenbll. zw. jedem Bogen). Grüne OBrosch. m. schwarzgedr. Tit. auf Vorderdeckel; ursprüngl. Fadenheft. laienhaft am Rü. m. Gewebestreifen überklebt. Einbddeckel m. Licht- u. Knickspuren sowie eselsohrig u. stellenw. rissig; im Text vereinz. stockfl. u. wasserrd.; beinahe durchgeh. m. Bleistift-Anstreich. u. Anmerk. ¶ Oberlé 289; nicht bei Horn/Arndt u. n. in Slg. Dittmar (Kiefer 2001). Nummer 401 aus der einmalig in 550 nummerierten Exemplaren hergestellten Auflage; vorliegend eins von 500 Ex. abgezogen auf 'papier pelure chinois'. Überaus seltene Originalausgabe dieser ersten Rezeptsammlung der Chinesischen Küche in französischer Sprache. Umfasst 250 Rezepte der chinesischen 'Haute Cuisine' und beschreibt die lokalen Eigenheiten und Bräuche bei Tisch u. rund um die Zubereitung. Die Tafeln mit Abbildungen des Tafel- u. Kochgeschirrs, einem Mahl unter Freunden sowie des Teegeschirrs einer Teezeremonie. Die Rezeptüberschriften in Französisch, chinesischen Charakteren u. deren Transkription. "Edition originale. C'est le plus important livre sur la cuisine chinoise écrit en francais.." (Vgl. Oberlé). Verfasst von Henri Lecourt, der seit 1930 Leiter des Postamtes im französischen Konzessionsgebiet von Tientsin (Tianjin) und mit einer chinesischen Köchin verehelicht war. - Mit 2 Widm. auf Schmutztit., davon eine sign. u. datierte (Pékin, 11. Dec.1932), vierzeil. Widmung des Verlegers, dem aus Nogent-sur-Marne stammenden Jugendstil-Architekten A. Nachbaur (1879-1933), der in Zusammenarbeit mit seinem Vater Georges-Théodore N. u. seinem Bruder Georges-Lucien N. mehrere Bauten im Stil der 'Art nouveau' schuf (darunter einige Villen u. das Casino Tanton in Nogent). Nach dem ersten Weltkrieg verliess er Frankreich und erwarb in der Nähe Pekings eine alte Pagode. Er begründete das 'Journal de Pekin' und die freie Kommune 'Pi Yun Tse'. Auf seinem feudalen Anwesen empfing er regelmässig, alle bedeutenden Mitglieder der europäischen Botschaften und Ämter. € (euro) 600.00 [Appr.: US$ 903.6 | £UK 546.25 | JP¥ 77823] Book number: FFM7036 Click here to order or inquire at Antiquariat Löcker. | ||
| VAERST, [FRIEDRICH CHRISTIAN] EUGEN BARON. Gastrosophie oder die Lehre von den Freuden der Tafel. 2 Teile (in 1 Bd.). Leipzig, Avenarius & Mendelssohn 1851. 8°. (III)-XIII(3) S. (in Pag. gez. Schmutztit. fehlt), 301(3) S., Nebentit., 1 Bl. (Inh.), 271(1) S. Ln. d. Zt. mit Rückengoldprägung sowie blindgepr. Rahmen auf beiden Buchdeckeln. Einband mit starken Gebrauchsspuren; Ecken u. Kapitale berieben; Rü. geblichen; im Text durchgeh., z. Tl. stärker braunfl. ¶ Horn/Arndt 610; Goed. XIII,251,8; ADB XXXiX, 455-456. EA. "Eine Sammlung geistreicher, sehr interessante historische Notizen enthaltender Aufsätze über unsere Nahrungsmittel und Getränke" (ADB). Hauptwerk des preussischen Offiziers und Schriftstellers Friedrich Christian Eugen Baron von Vaerst (1792-1855). Der Begriff 'Gastrosophie' wurde mit diesem Buch erstmals in den deutschen Sprachschatz eingeführt. - "Das nach meiner Ansicht geistreichste Werk, das je über die Freuden der Tafel geschrieben worden ist" (Carl Georg von Maassen im Nachwort zur Neuauflage von 1922 bei Georg Müller). € (euro) 540.00 [Appr.: US$ 813.24 | £UK 491.5 | JP¥ 70041] Book number: STGT09032 Click here to order or inquire at Antiquariat Löcker. | ||
| ZENKER, F. G. Nicht mehr als sechs Schüsseln! Ein Kochbuch für die mittleren Stände. Wien, Anton Strauss 1820. 8°. Tit., 294 S. (einschl. 10-seit. Verz.). Neuer HLn.bd. unter Verwendung v. einem reizendem, floral gemust. Papier aus d. Zt. Einbd. noch unberührt; Buchschnitt etw. angeschmutzt u. fleckig; vereinzelt unschön fingerfl.; Buchblock durchgeh. stärker gebräunt u. stockfl. ¶ Horn/Arndt 626. Erste Ausgabe dieses, trotz 3 weiteren Auflagen in der folgenden Zeit, nur selten nachzuweisenden Kochbuches. F. G. Zenker war Koch am Hof des Fürsten Schwarzenberg zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Für alle Aspekte der traditionellen Küche war er die führende Autorität. Mit seinem bahnbrechenden Kochbuch ´Nicht mehr als sechs Schüsseln!’ wandte er sich in einer für die Zeit ausgesprochen modernen Sprache von der höfischen Küche ab und den mittleren Stände zu. Denn schon damals war die bürgerliche Hausfrau und nicht ein höfischer Angestellter der künstlerische Vorstand der eigentlichen Küche. Der programmatische Titel ´Nicht mehr als sechs Schüsseln!’ richtet sich polemisch gegen die höfische Prunkküche zugunsten einer für jeden bürgerlichen Haushalt möglichen essentiellen Küche. Die 6 Schüsseln enthalten: I. Suppen u. Rindfleisch betreffend. / II. Die Grünspeisen, Zuspeisen oder Zugemüse enthaltend / III. Von dem Eingemachten. / IV. Mehlspeisen betreffend. / V. Den Braten betreffend. / VI. Die Sulzen u. Bäckerey betreffend. € (euro) 860.00 [Appr.: US$ 1295.16 | £UK 782.75 | JP¥ 111546] Book number: FFM0033 Click here to order or inquire at Antiquariat Löcker. | ||
| ZENKER, F. G. Vollständige theoretisch-praktische Anleitung zur feineren Kochkunst für herrschaftliche und bürgerliche Tafeln. 2 Teile. Mischauflage (Tl.1: Zweyte viel vermehrte u. verbess. Aufl. / Tl.2: Dritte viel vermehrte u. verbess. Aufl.). Wien, Carl Haas 1824 u. 1843. 8°. XXVII(1) S. (Titelei), 507(1) S. u. X S. (Titelei), Ss.11-303(1) (wie erschienen). Mit 1 col. Front. (in Tl.1) u. zus. 23 Kupferst.-Tafeln. OBrosch. mit schwarzgedr. Titel auf Vorderdeckel sowie Verlagsanz. auf Hinterdeckel. Tlw. m. stärkeren Gebrauchsspuren, Rü. v. Tl. 1 laienhaft m. Leinenstreifen verstärkt; Einbde. stärker abgegriffen, berieben u. z.Tl. fleckig u. randrissig; Bindung v. Tl. 2 stark gelockert u. einzelne Lage v. Buchblock getrennt; im Text etw. stockfl. aber weitgehend sauber; etliche Ss. eselsohrig. ¶ Horn/Arndt 627; Weiss 4328. Gesuchtes u. selten vollständiges Kochbuch, das seiner Zeit als eines der besten galt. Vorliegend ein vollständiges Exemplar mit den nur selten erhaltenen Original-Verlagseinbänden. Der Verfasser F. G. Zenker war zu Beginn des 19. Jahrhunderts Leibkoch des Fürsten Schwarzenberg. Als Verfasser mehrerer Kochbücher, zählte er zu den bekannten gastronomischen Schriftstellern der Zeit und war eine der führenden Autoritäten für alle Aspekte der traditionellen Küche. - "Die in diesem Buche angegebenen theoretischen Grundsätze und praktischen Methoden sind übrigens durchgehends das Resultat der von mir selbst, theils zu Paris in der französischen, theils zu Wien in der deutschen Küche gemachten Erfahrungen, Versuche und Beobachtungen, mithin ihr Erfolg in Ansehung der Gesundheit, Geschmackfeinheit und Eleganz der Form einiger Massen verbürgt.." (Aus dem Vorwort). I.Tl. Enthaltend gegen 900 Gerichte, insbesondere: Bouillons, Essenzen, Suppen,..Wildpret aller Art,..Kleine Vögel, Fische aller Art,..Schwämme, Eyerspeisen, Brotkrusten, Gabelfrühstücke und Nachtmahle, Anordnung der Büffets. / II.Tl. Kunstbäckerei. Enthaltend gegen 600 Gerichte, insbesondere: Grobzucker, Farbenzucker, Geruchzucker, Eis aller Art,..Dressirte Pasteten,..Milchspeisen aller Art, Butterteig und alle Arten grosse und kleine Gebäcke daraus,..Kugelhupf,..Torten..Aufsätze künstliche. Das Frontispiz zeigt einen Küchenraum und die Tafeln umfassen 66 Abbildungen von besonders kunstvoll verzierten und dekorierten Torten, Pasteten, Sülzen etc. € (euro) 1700.00 [Appr.: US$ 2560.2 | £UK 1547.25 | JP¥ 220499] Book number: STGT09020 Click here to order or inquire at Antiquariat Löcker. |
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